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Sie wollen bandlos arbeiten?
sehr löblich, aber lesen Sie wo die Fallstricke liegen können...
sicher ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die "Bandlos-Video-Szene" dadurch holpert, dass alle paar Wochen eine neue (Format-)Sau durch das Videodorf getrieben wird...

am 16.09.2010 schrieb Newsletter film-tv-video:

>>>Digitale Anarchie
Bandloses Arbeiten hat sich auch im Broadcast-Bereich zum Status Quo entwickelt: Nicht einmal drei Jahre hat es gedauert, die bandlose Aufzeichnung zum Standardverfahren in der Akquisition zu machen.
Und mit der Ankündigung des PMW-500 ist auch bei Sony absehbar, dass es schon in Kürze der Normalfall sein wird, auf Speicherkarten aufzunehmen — sei es auf P2, SDHC, SxS oder CF. Dass Panasonic auch bei seinen Broadcast-Produkten früher oder später von P2 auf SDHC umschwenken wird, kann dabei als sehr wahrscheinlich  gelten.
In der Postproduction ist es in größeren, modernen Infrastrukturen ebenfalls normal, Material zentral einzuspielen und dann file-basiert
weiter zu verarbeiten. Bis auf wenige Ausnahmen gilt also: Wer neu investiert, steigt auf tapeless um.
Die Infrastruktur in modernen Produktions- und TV-Betrieben hat sich dadurch vollständig verändert. Was allerdings noch auf sich warten lässt, das sind einfachere, gut steuerbare und überschaubare Workflows:
Teilweise sind immer noch hanebüchene Umwege und
vielfache Transcoding-Schritte nötig, um vom Rohmaterial  über den fertigen Beitrag bis zur Ausstrahlung zu gelangen. Die versprochenen Erleichterungen und Effektivitätssteigerungen werden dadurch zumindest geschmälert und zusätzlich bleibt auch Qualität auf der Strecke. Das Ganze wird begleitet von immer neuen Codecs, Formaten und anderen Verkomplizierungen. Letztlich klemmt und hakt es — obwohl schon viel geschehen ist — immer noch an allen Ecken und Enden.
Für die Anwender ist diese Situation genauso unbefriedigend, wie letztlich auch für die Hersteller: Ständig hechelt man irgendwelchen Entwicklungen hinterher, und wenn der (Produzenten-)Hase am Ende des Ackers ankommt, ist der (Videoindustrie-)Igel nicht nur schon längst da, sondern hält auch schon neue Spielregeln bereit. Die Parabel von Hase und Igel zeigte schon lange vor der Entdeckung digitaler Codecs, dass Geschwindigkeit eben längst nicht alles ist: Wer auch sein Hirn benutzt (und nicht jedem Werberummel glaubt), ist im Vorteil.
Sie werden sehen.
Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller
http://www.film-tv-video.de/newsletter.html?&sNL=360

am 30.10.2012 schreiben Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller:

Danke, für all die guten Gaben

Sony stellt neben der neuen F-Camcorder-Serie auch eine neue Codec-Familie vor. Na toll, da freut sich aber die ganze Branche, denn es gibt ja noch nicht genug Codecs, Formate und Wrapper, die uns das Leben in der Praxis auf der Anwenderseite schwer machen. Was sollen wir denn sonst den ganzen lieben langen Tag tun, als uns um Software zu kümmern, mit der wir eins ins andere wandeln, das Ganze zum Laufen und zum Zusammenspielen bringen können. Gern laden wir uns immer neue Viewer und Software-Tools herunter, um überhaupt mal unser Material kopieren und sichten zu können. Transkodieren, umwandeln, organisieren, de-bayern und de-mosaicen: Das ist es doch, wonach das kreative Herz verlangt und weshalb wir uns einen Job in der Medienbranche gesucht haben.

Braucht es wirklich einen neuen Codec? Gibt es nicht schon genug Standards, Formate, Codecs und Wrapper? Das sind natürlich durchaus berechtigte Fragen, die sich ganz sicher viele Anwender stellen, denn sie sind es ja, die sich in der Praxis durch ein immer dichteres, undurchschaubares Gestrüpp aus Parametern und Eckdaten kämpfen müssen, um überhaupt noch durchzublicken und praktisch arbeiten zu können. Die Hersteller sehen das natürlich anders, sprechen von wachsenden Anforderungen in puncto Auflösung, Datenraten, Bildraten, die man erst mal bewältigen müsse — und sie führen auch gern das Argument an, man müsse die Möglichkeiten erweitern und den Endkunden Wahlmöglichkeiten bieten.

So oder so: Nun stehen die Anwender also der Situation gegenüber, dass nach den Formatkriegen der Vergangenheit, jetzt Sony sein — natürlich inkompatibles — Gegenstück zu AVC-Ultra von Panasonic in den Markt tragen wird. Zusätzlich zu all dem, was in den vergangenen Jahren schon einerseits auf der Akquisitionsseite und andererseits auf der Postproduction-Seite eingeführt wurde.

Allein bei Sony sprechen wir  — nur im HD-Bereich — über NXCAM, XDCAM EX, XDCAM HD, XDCAM HD 422, HDCAM und HDCAM SR, ergänzt und verkompliziert durch diverse Speichermedien und File-Systeme. Auch Panasonic war fleißig und hat mit AVCHD, DVCPROHD, AVC-Intra (mit verschiedenen Datenraten) und zuletzt mit der Codec-Familie AVC-Ultra seinen Teil zur Bereicherung der HD-Landschaft beigetragen. JVC und Canon haben ebenfalls noch ihre eigenen Geschmacksrichtungen file-basierter Formate hinzugefügt, ergänzt wird das Ganze noch durch die Raw-Formate von Arri, Red und einigen anderen. On Top zu diesem Chaos folgen dann nach der Originalaufnahme noch die jeweiligen Postproduction-Formate ProRes von Apple und DNxHD von Avid und andere, jeweils in verschiedenen Datenraten und Profilen.

Was soll das denn werden? Wäre es nicht endlich mal an der Zeit, dass sich wenigstens die Großen zusammenraufen, das Samurai-Schwert zur Seite legen und sich auf durchgängige, verbindliche, kompatible Standards einigen? Gibt es noch nicht genug Probleme in der Branche, so dass man noch zahllose Nebenkriegsschauplätze eröffnen und damit letztlich den Anwendern das Leben schwer machen muss?

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber ohne massiven Druck von der Anwenderseite wird sich wohl gar nichts bewegen. Und hier scheinen wiederum alle so damit beschäftigt, für sich selbst gangbare Wege zu finden und vielleicht doch noch einen kleinen Vorteil irgendwo herauszukitzeln, dass sie erst recht keine Zeit haben, mal das große Ganze zu betrachten. So wird es wohl dabei bleiben, dass die Branche mehr oder weniger schluckt, was immer ihr vorgesetzt wird — oder regt sich da etwa irgendwo Widerstand?

Sie werden sehen.

Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller
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12.12.2012

Gelbschalige Früchte überall

Wissen Sie, was ein Bananenprodukt auszeichnet? Es reift beim Kunden. Früher war das mal eine Schmähkritik für halbgare Produkte, die nur einen Teil der gewünschten und bestellten Funktionalität boten und die dann noch x-mal nachgebessert werden mussten. Und heute? Heute ist das die Normalität, an die wir uns alle mehr oder weniger gewöhnt haben. Dass versprochene Funktionalität mit einem späteren Firmware-Upgrade nachgereicht wird, dafür schämt sich praktisch niemand mehr — auch nicht in unserer Branche, in der man früher japanische Ingenieure davon abhalten musste, sich in ihr Samurai-Schwert zu stürzen, wenn das von ihnen entwickelte Produkt einen Fehler aufwies.

Vielleicht ist das eine der Downsides, die der Siegeszug der IT-Technologie mit sich bringt. Nicht nur die Technologien selbst und deren Vorteile, sondern eben auch die weniger schönen Gewohnheiten und Unarten der Software-Branche sind mittlerweile in der Film- und Fernsehwelt omnipräsent: Immer seltener gibt es noch ein fertiges Produkt, sondern immer nur einen aktuellen Entwicklungsstand — der eben irgendwann zum finalen Entwicklungsstand wird, weil es schon längst neue Hardware oder ein neues Betriebssystem gibt und es sich deshalb nicht mehr lohnt, die letzten Bugs noch zu entfernen oder die Funktionalität tatsächlich noch auf den bei der Produkteinführung versprochenen Stand zu bringen. Oder weil das Produkt eine andere Entwicklungsrichtung eingeschlagen hat ...

Hat denn Ihr Camcorder oder Ihre DSLR-Kamera die neueste Firmware? Wenn die Geräte jüngeren Datums sind, lässt sich diese Frage oft gar nicht so leicht beantworten — wenngleich dies drastische Unterschiede in der Funktionalität bedeuten kann. Die Zeiten, in denen ein Camcorder zum Zeitpunkt x nämlich einen ganz bestimmten, vielleicht sogar fixen und nicht upgrade-fähigen Funktionsumfang bot, sind eben auch schon längst vorbei.

Stattdessen hat sich die Gewohnheit eingeschlichen, dass der Hersteller schon zum Zeitpunkt der ersten Ankündigung davon redet, dass der Camcorder bei der Auslieferung nicht alle angekündigten Funktionen bieten werde, diese aber mit dem ersten Firmware-Upgrade nachgereicht würden. Sony etwa kündigt für seine neue XAVC-Produktlinie schon jetzt noch höhere Frameraten an, die allerdings möglicherweise erst in einem nächsten Update verfügbar werden könnten. Ganz nach dem Motto: Sorry, bei ihrem Auto funktioniert der fünfte Gang nicht, den rüsten wir aber bei der ersten Inspektion nach.

Blackmagic legt bei seiner Digital Cinema Camera ebenfalls großen Wert auf das Thema Firmware, und im Forum bei Blackmagic diskutieren viele darüber, welche Funktionen denn das nächste Firmeware-Upgrade der Kamera bieten sollte oder werde.

Meister der Firmware-Ankündigungen ist allerdings die Foto-Abteilung von Canon. Die ließ schon im Oktober dieses Jahres wissen, dass es ein Firmware-Upgrade für die Canon EOS Mark III geben werde — und zwar im April 2013. Jetzt wissen wir wenigstens schon, was uns im kommenden Jahr erwartet — falls nicht in der kommenden Woche mit dem Ende des Maya-Kalenders die Welt untergeht.

Aber zurück zum Kern: Für den, der sich neues Equipment zulegen möchte, sind all die Firmware-Ankündigungen natürlich kein Spaß, denn auf dem Papier können mittlerweile, etwas übertrieben gesprochen, alle Kameras alles — zumindest irgendwann. Und ziemlich sicher mit einem der nächsten Upgrades ...

Auch wenn wir im Grunde davon ausgehen, dass Ende der kommenden Woche nicht die Welt unter-, sondern die Sonne endlich wieder von Tag zu Tag ein bisschen früher auf- und  einen Tick später untergeht: Vielleicht wäre es besser, Produkte daran zu messen, was sie heute tatsächlich können — und nicht daran, was ihnen möglicherweise später mal per Firmware-Upgrade implantiert wird.

Sie werden sehen.


Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller

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